Fragen an die Autorin

Viele Leute habe Heidi immer mal wieder Fragen gestellt. Einfach aus Interesse, oder weil sie noch Info`s brauchten für eine Buchvorstellung in der Schule. Hier gibt es also einige Original-Antworten von Heidi Schmidt (klickt einfach an, was euch interessiert):

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Was willst du mit deinen Büchern vermitteln? Warum schreibst du sie?

Wie lange brauchst du, um ein Buch zu schreiben?

Wer sind die Jugendlichen auf den Cover-Fotos?

Wieso spielen einige deiner Geschichten in Norddeutschland / Ostfriesland?

Gibt es von dem Buch “Eine ungewöhnliche Freundschaft” noch eine Fortsetzung?

Wie viele Bände gibt es von “Paulas Tagebuch”?

Sind die Geschichten in deinen Büchern alle wirklich passiert?

Woher hast du die Ideen für die Bücher?

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe mir schon als Kind gerne Geschichten ausgedacht und mir vorgestellt, später einmal Bücher zu schreiben immer dann, wenn ich eigentlich einen Mittagsschlaf machen sollte, was ich absolut nicht einsah). Mein erstes "Buch" (ein DinA5-Heft) habe ich dann in der zweiten Klasse verfasst: Eine sehr phantasievolle Geschichte über zwei Indianer, die auf einem Spielplatz wohnen, Christen werden und als Missionare zu den Eskimos auswandern. (Mittlerweile sind meine Geschichten etwas realistischer geworden, denke ich...) Leider ist dieses "Meisterwerk" meiner ersten Schaffensphase verlorengegangen...
Als ich älter wurde, sagten mir immer wieder mal Leute, ich solle ihnen mal was "aus meinem Leben" erzählen, von meinen Erfahrungen mit Gott. Ich kam mir bei solchen Anfragen immer etwas komisch vor, denn schließlich war ich erst sechzehn und normalerweise stellt man solche Fragen wohl eher Leuten jenseits der siebzig. Mancher meinte auch, man müsste diese Erlebnisse "direkt mal in ein Buch schreiben".
Als es dann klar wurde, dass ich aufgrund meines schlechten Gesundheitszustandes eine Herz-Lungen-Transplantation bräuchte, meinte meine Mutter einmal zu mir: "Wenn du diese Transplantation nicht überlebst, werde ich ein Buch über dich schreiben. Aber wenn du sie überlebst, dann machst du das gefälligst selbst!" Nun ja, man soll ja immer auf seine Eltern hören...
Jedenfalls kam ich schließlich auch selbst zu dem Entschluss, es einfach mal auszuprobieren, meine Erfahrungen in einem Buch zu veröffentlichen. So entstand dann mein erstes Buch, meine indirekte Autobiographie "Mircos letzte Chance". Da dieses Buch gut ankam, habe ich weitere geschrieben.

(zurück zur Übersicht)



Wolltest du schon immer Autorin werden?
Als ich noch relativ jung war, wollte ich eigentlich Maurer werden. Warum, weiß ich auch nicht mehr genau. Doch mit etwa sechs Jahren kam ich dann zu dem festen Entschluss: Ich werde Missionarin im Dschungel von Brasilien! Dieser Wunsch hielt sich sehr lange, eigentlich meine gesamte Schulzeit über. Ich bereitete mich intensiv auf diesen Beruf vor, indem ich zum Beispiel (mit etwa acht Jahren) in unserem Garten mit den Nachbarskindern "Gebetsgemeinschaften" abhielt, mit Feuereifer im "Tante-Emma-Laden" unseres Dorfes christliche Traktate verteilte (worüber sich die Ladeninhaber köstlich amüsierten) und auf der Schaukel lautstark christliche Lieder sang, damit auch alle Nachbarn es hörten (erstaunlicherweise ist trotzdem keiner unserer Nachbarn umgezogen...). Ich habe sogar später angefangen, an der Volkshochschule Portugiesisch zu lernen (das ist in Brasilien ja die Landessprache). Doch aus gesundheitlichen Gründen ist daraus nichts geworden. Vielleicht auch ganz gut, denn wer weiß, was ich da im brasilianische Busch alles angestellt hätte...?!
In gewisser Weise bin ich aber vielleicht doch eine Missionarin geworden, nämlich durch meine Bücher. Und wer weiß, vielleicht werden Bücher von mir ja irgendwann noch mal ins Portugiesische übersetzt und kommen nach Brasilien...?

(zurück zur Übersicht)
 



Was willst du mit deinen Büchern vermitteln? Warum schreibst du sie?
Das Wichtigste, was ich mit meinen Büchern vermitteln will, ist die Grunderfahrung meines Lebens: Gott meint es gut mit uns, und deshalb lohnt es sich, sich ganz auf ihn einzulassen! Gott macht da manchmal Sachen, die hauen einen echt vom Hocker...!
Ich möchte daneben aber auch noch andere Dinge weitergeben, z.B. sachliche Informationen zum Thema Transplantation, möchte Krankheitsbilder wie das Down-Syndrom oder Mukoviszidose "vorstellen" und auch zum Nachdenken anregen über unseren Umgang mit Andersdenkenden, mit Konflikten und ähnlichem.

(zurück zur Übersicht)



Wie lange brauchst du, um ein Buch zu schreiben?
Im Schnitt brauche ich etwa 6-8 Wochen bis ein vorläufiges Manuskript fertig ist. Dieses Buchmanuskript überarbeite ich dann aber immer noch mehrmals, bis es sowohl mir als auch dem Verlag gefällt. Bis ein Buch dann veröffentlicht wird, vergehen aber noch etliche Monate, manchmal sogar bis zu zwei Jahren, da die Verlage ja auch noch die Bücher anderer Autoren unterbringen müssen und da schon lange vorausplanen. (Da ich ein ziemlich ungeduldiger Mensch bin, gehe ich meinen Verlagen da manchmal ganz schön auf die Nerven, indem ich immer wieder mal frage, wann genau denn nun das nächste Buch rauskommt und ähnliches... tja, die haben es echt nicht leicht mit mir...)
 

(zurück zur Übersicht)

 

Wer sind die Jugendlichen auf den Cover-Fotos?           Keine Ahnung! Die Gestaltung der Covers liegt völlig bei den Verlagen, ich habe da auch kein Mitspracherecht. Meistens sehe ich das Cover des Buches erst, wenn schon alles fest steht.

 

(zurück zur Übersicht)


Wieso spielen einige deiner Geschichten in Norddeutschland / Ostfriesland?
Da meine Verwandten mütterlicherseits in Ostfriesland wohnen, war ich als Kind sehr oft dort. Ich mag das weite, flache Land und den "Menschenschlag" dort ganz gern, deshalb habe ich diese Gegend in einige meiner Bücher mit einbezogen.

(zurück zur Übersicht)


Gibt es von dem Buch "Eine ungewöhnliche Freundschaft" noch eine Fortsetzung?
Ja, zumindest eine indirekte. In dem Buch "Danias, der Träumer"  erfährt man, was aus Philipp und Matja, Christoph und Angelika geworden ist, auch wenn sie nicht die Hauptpersonen der Geschichte sind. Nebenbei bemerkt ist dieses Buch auch eine indirekte Fortsetzung von "Warum nur, Onkel Sigi?".
 

(zurück zur Übersicht)


Wie viele Bände gibt es von "Paulas Tagebuch"?
Es gibt insgesamt zwölf Paula-Bücher: In chronologischer Reihenfolge kommen erst die sechs Bände von “Paulas Tagebuch”, dann ein Buch mit “Paula-Kurzgeschichten”, das eine indirekte Fortsetzung von ”Paulas Tagebuch 6”, mit dem Titel “Sind wir nicht alle ein bisschen... Paula?”. Daran schließen sich die Bücher “Typisch Paula!” und “Wieder mal typisch Paula!” an und schließlich gibt es noch “Paulas MATSCH-Tagebuch” und "Paulas Hochzeitstagebuch".  Außerdem gibt es noch ein Buch mit “Paula-Sketchen”, nämlich “Paula on stage”. Am besten schaut ihr euch die Bücher mal näher unter “Heidis Bücher” an (von dort kommt ihr auch zu Leseproben dieser Bücher).

Es gibt übrigens noch einen “Nachfolger” von “Paulas Tagebuch”, und zwar “Josis Tagebuch anno sechzehnhundertnochwas. Dieses Buch spielt - wie der Titel schon ahnen lässt - im 17. Jahrhundert, aber was Josi (eigentlich Josephina) da so erlebt, ist mindestens genauso chaotisch wie Paulas Abenteuer. Von Josi gibt es auch drei Bände (siehe unter “Heidis Bücher”). Also Geschichtsunterricht, der ausnahmsweise mal echt Spaß macht.

 

(zurück zur Übersicht)

 

 

Sind die Geschichten in deinen Büchern alle wirklich passiert?
Nein, alle sind von mir erfunden. Es spielen aber in fast alle Geschichten Ereignisse mit rein, die ich oder andere Personen ähnlich erlebt haben, besonders bei “Mircos letzte Chance”, meiner indirekten Autobiographie. Was ich allerdings über den Glauben an Gott in meinen Büchern schreibe - z.B., dass es das Beste ist, sich ganz auf Gott zu verlassen, weil er es echt gut mit uns meint - das ist nicht erfunden, sondern stimmt.
 

(zurück zur Übersicht)

 


Woher hast du die Ideen für deine Bücher?
Viele Ideen kommen mir ganz spontan, manche entstammen aus eigenen Erfahrungen oder, wenn mir andere Leute etwas erzählen. Meistens habe ich zu Beginn eines Buches eine Grundidee, der Rest fällt mir dann beim Schreiben ein.


 

 

(zurück zur Übersicht)